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Dr. Ulla Kopp:

Das internationale Wettbewerbsumfeld ist härter geworden, die Märkte werden

sich weiter segmentieren. In einer Zeit, in der Informationen jederzeit und überall abgerufen wer-

den können, wird es noch viel stärker darum gehen, Aussteller und Besucher durch klug konzi-

pierte Angebote zusammenzubringen – das heißt, Begegnungen attraktiv und mit einem hohen

Nutzwert zu gestalten.

Was plant die HMC?

Bernd Aufderheide:

Unsere Strategie für die Zukunft sieht vor allem eine Annäherung des Umsat-

zes der weniger starken ungeraden Jahre an die starken geraden Jahre vor. Das bedeutet für uns,

das Wachstum aus bestehenden Messen weiter auszubauen. Beispiele sind die COTECA oder

die Fleischerfachmesse, die beide aus der INTERNORGA heraus entwickelt wurden. Außerdem

sehen wir großes, zusätzliches Potenzial im Gastveranstaltungsgeschäft. Darüber hinaus werden

wir Kooperationen intensivieren und neue eingehen, um Synergien mit externen Partnern oder

der Stadt noch stärker zu nutzen. Beispiel: Kreuzschifffahrt. Und wir erwarten ein qualitativ und

quantitativ deutlich erweitertes Kongressgeschäft in einem modernen CCH ab 2019.

Dr. Ulla Kopp:

Ziel ist es, bis 2024/25 trotz der sehr hohen Infrastrukturaufwendungen ein über

zwei Jahre ausgeglichenes Geschäftsergebnis zu erwirtschaften. Im Personalbereich müssen wir

uns dem demographischen Wandel stellen und dafür sorgen, dass uns weiterhin sehr gute Fach-

kräfte zur Verfügung stehen.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Dr. Ulla Kopp:

Dass wir unseren Ruf als guter Arbeitgeber weiter ausbauen. Dass wir in ungera-

den Jahren neue, große Messen etablieren können, idealerweise innerhalb der Wirtschaftscluster

der Freien und Hansestadt Hamburg. Dass es uns weiter gelingt, interne Prozesse und unseren

Umgang mit Ressourcen zu optimieren und noch nachhaltiger zu wirtschaften. Und ich wünsche

mir sehr, dass die HMC über das reine Veranstalten von Messen und Kongressen hinaus einen

bedeutenden Platz im Bewusstsein der Bürger bekommt.

Bernd Aufderheide:

Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Ham-

burg ist eine Messestadt, und die HMC ist für viele ein wich-

tiger Partner. Ich würde mich freuen, wenn das in der Darstel-

lung in und durch die Stadt noch deutlicher sichtbar würde.

Denn eine starke Messe- und Kongressgesellschaft benötigt

einen starken Rückhalt. Abgesehen davon sind meine Wün-

sche einfach, wenn auch nicht bescheiden: Ziel ist es, den

erfolgreichen Wachstumskurs der vergangenen Jahre fortzu-

setzen. Und das mit einemTeam, das so engagiert ist wie das

heutige.

2024/25

wollen wir ein

über zwei Jahre

ausgeglichenes

Geschäftsergebnis

DR. ULLA KOPP

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IM GESPRÄCH